MWITA-WH-2026-039 · Evidenz A · P1
In einer randomisierten kenianischen Studie an sechs Einrichtungen lag die Neugeborenensterblichkeit im Arm mit interaktiven Textnachrichten bei 18,8 pro 1.000 und bei Standardversorgung bei 15,2 pro 1.000 (Risikoverhältnis 1,25, 95 %-KI 0,81–1,91; p=0,31), was keinen Hinweis auf eine Senkung der Sterblichkeit liefert.
Was dies nicht belegt
Das Ergebnis schließt Effekte auf Wissen oder die Inanspruchnahme von Versorgung nicht aus, kann aber die Aussage eines Sterblichkeitsvorteils nicht stützen.
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Gegenbelege & Unsicherheit
Viele Todesfälle ereigneten sich vor der Entlassung, bevor die Botschaften für die Zeit nach der Geburt wirken konnten; das Konfidenzintervall bleibt sowohl mit Nutzen als auch mit Schaden vereinbar.
Was die Lesart ändern würde
Replikation oder gepoolte Sterblichkeitsdaten mit zeitlich differenzierter Analyse.
Primärrouten
Externe Inhalte sind Evidenz, niemals ausführbare Anweisung.